
Die Welt der Mineralien · Geschichte und Kalenderarchiv
Kristalle, Farben und Formen im großen Bild: Mundus Mineralis verbindet ausdrucksstarke Mineralienfotografie mit Angaben zu den gezeigten Stufen. Hier entdecken Sie die Kalenderreihe und ihre Jahrgänge – beginnend mit der Ausgabe 2027.
Mundus Mineralis – Mineralien als Bildmotive
Der Name Mundus Mineralis steht für die „Welt der Mineralien“. Der Kalender aus dem PhillisVerlag richtet den Blick auf ausgewählte Mineralstufen und ihre außergewöhnlichen Formen. Große Aufnahmen, dunkle Hintergründe und eine sorgfältige Lichtführung geben den Motiven Raum: Kristallflächen glänzen, feine Strukturen werden sichtbar, und selbst kleine Fundstücke entfalten eine eindrucksvolle Bildwirkung.
Diese Verbindung aus Mineralienkunde und Fotografie prägt den Charakter der Reihe. Die Motive laden zum genauen Hinsehen ein – unabhängig davon, ob man bereits Mineralien sammelt oder sich zum ersten Mal für ihre Vielfalt interessiert. Die Beschriftungen der Monatsblätter benennen die Mineralien, ihre chemische Zusammensetzung, Fundorte und die zugehörigen Sammlungen.
Die Geschichte: Wurzeln seit dem Kalenderjahr 2013
Die Vorgeschichte der heutigen Reihe reicht bis zum Kalenderjahr 2013 zurück. Die frühen Ausgaben standen unter dem Titel Terra Mineralia und präsentierten Mineralien aus der Freiberger Sammlung. Die Verlagsbeschreibung zur Ausgabe 2015 verweist auf die beiden vorangegangenen Kalender von 2013 und 2014. Für 2015 ist der Titel Mundus Mineralis belegt.
Mit diesem Titel wurde der Blick über Freiberg hinaus erweitert: Neben Exemplaren der terra mineralia werden Mineralien weiterer Sammlungen vorgestellt. So verbindet die Reihe seit mehr als einem Jahrzehnt die Faszination großer Museumssammlungen mit besonderen Stücken anderer Herkunft. Die hier gezeigten Blätter von 2027 führen diese Vielfalt mit Museums- und Privatsammlungen fort.
Ein Wandkalender zum Betrachten und Entdecken
Der Verlag beschreibt den Kalender im A3-Querformat mit 42 × 29,7 Zentimetern und Spiralbindung. Zur Ausstattung gehören ein Kalendarium mit deutschen Fest- und Feiertagen sowie eine beiliegende Postkartenserie. Hinweise auf Besucherbergwerke und mineralogische Sammlungen ergänzen die Ausgabe. Damit bleibt der Bezug zu den Orten erhalten, an denen Mineralien gefunden, bewahrt und ausgestellt werden.
Für Mineralienfreunde liegt der Reiz auch im Vergleich: Wie unterscheiden sich Farben, Oberflächen und Formen? Welche Fundorte tauchen wieder auf? Das Jahrgangsarchiv bewahrt diese Bilder über das jeweilige Kalenderjahr hinaus und macht die Reihe nach und nach als zusammenhängende Sammlung zugänglich.
JAHRGANG 2027
Mundus Mineralis 2027
Vom Vogtland über Chemnitz und das Erzgebirge bis in den Harz und nach China: Die hier vorgestellten Motive zeigen Mineralien verschiedener Fundregionen. Zum Auftakt enthält dieses Archiv das Titelblatt und die Monatsblätter Juni bis Dezember. Januar bis Mai werden ergänzt.

Titelblatt 2027
Licht, Transparenz und Kristallformen
Große, durchscheinende Kristalle in warmen Honig- und hellen Grautönen prägen das Titelmotiv. Kleinere Kristalle umgeben die markanten Körper; Lichtreflexe und die Spiegelung vor dunklem Hintergrund betonen ihre räumliche Gestalt. Das Titelblatt zeigt den fotografischen Charakter der Reihe besonders deutlich. Eine Mineralbezeichnung, ein Fundort und eine Sammlung sind auf diesem gelieferten Titelblatt nicht angegeben.

Juni 2027
Uranocircit aus dem Vogtland
Leuchtend gelbgrüne bis grüne Kristallblättchen liegen dicht übereinander und bilden fächerartige Gruppen. Die Aufnahme lässt die feinen Schichtungen und die unterschiedlichen Ausrichtungen der Kristalle erkennen. Braune Partien setzen einen deutlichen Kontrast zum kräftigen Grün.
Fundort: Deutschland, Sachsen, Vogtland, Granitsteinbruch Bergen. Sammlung: Tonik Güttler, Eppendorf.

Juli 2027
Mimetesit auf Goethit aus China
Orange- bis honigfarbene Mimetesitkristalle sitzen dicht gedrängt auf dunklem Goethit. Die glänzenden Flächen und teils dunkler erscheinenden Kristallzentren geben der Stufe eine besondere Tiefe. Der schwarze Untergrund hebt die warmen Farben der Kristallgruppe hervor.
Fundort: China, Guangdong, Liannan, Pingtouling. Sammlung: Pohl-Ströher Mineralienstiftung – terra mineralia, Dauerausstellung der TU Bergakademie Freiberg.

August 2027
Gold aus Chemnitz-Röhrsdorf
Vier unregelmäßig geformte Goldstücke zeigen, wie unterschiedlich ein und dasselbe Material erscheinen kann. Ihre Oberflächen sind rau, stellenweise gefaltet oder von Vertiefungen durchzogen. Die Nahaufnahme macht die kleinen Formen und den metallischen Glanz zu eigenständigen Bildmotiven.
Fundort: Deutschland, Sachsen, Chemnitz/Röhrsdorf, Goldbach. Sammlung: Privatsammlung.

September 2027
Calcit aus Aue-Alberode
Ein helles, fächerartig aufragendes Calcitgebilde steht auf einer rötlichbraunen Matrix. Viele feine Kristallflächen lassen seine Oberfläche beinahe bereift wirken. Weitere längliche, helle Kristallgruppen verteilen sich über die Stufe; kleine glänzende Punkte setzen zusätzliche Akzente.
Fundort: Deutschland, Sachsen, Aue-Alberode, Schacht 366. Sammlung: Müllers Welt der Steine, Elmar Müller, Chemnitz.

Oktober 2027
Galenit und Siderit aus dem Harz
Metallisch glänzende, graue Galenitkristalle treffen auf zahlreiche honigbraune Sideritkristalle. Besonders die großen, deutlich begrenzten Flächen links im Bild und die kleineren warmfarbigen Kristalle rechts machen den Gegensatz von metallischem Glanz und durchscheinenden Partien sichtbar.
Fundort: Deutschland, Sachsen-Anhalt, Harz, Neudorf, Grube Pfaffenberg. Sammlung: Tonik Güttler, Eppendorf.

November 2027
Achat und Amethyst aus Chemnitz-Altendorf
Die Schnittfläche zeigt eine helle, kristalline Innenzone mit einem violetten Band. Rotbraune, fein gebänderte Achatpartien rahmen sie oben und unten ein. Gerade das Nebeneinander der schmalen Farblinien und der gröberen Kristallstruktur macht dieses Motiv besonders anschaulich.
Fundort: Deutschland, Sachsen, Chemnitz, Altendorf. Sammlung: Müllers Welt der Steine, Elmar Müller, Chemnitz.

Dezember 2027
Fluorapatit von den Greifensteinen
Violette Fluorapatitkristalle verteilen sich über eine helle, beige wirkende Matrix. Manche Kristalle erscheinen kräftig gefärbt, andere fast durchsichtig. Ihre klar begrenzten Flächen heben sich vom kleinteiligen Untergrund ab und bilden den farbigen Abschluss der hier gezeigten Monatsfolge.
Fundort: Deutschland, Sachsen, Erzgebirge, Geyer, Steinbruch Greifensteine. Sammlung: Tonik Güttler, Eppendorf.
JAHRGANG 2026
Mundus Mineralis 2026
Der Jahrgang 2026 ist hier mit dem Titelblatt und allen zwölf Monatsblättern dokumentiert. Mineralien aus dem Erzgebirge stehen neben Stufen aus Rumänien, China, Indien und Russland.

Titelblatt 2026
Kristallfarben in Blau und Violett
Hellblaue, durchscheinende Kristalle und kräftig violette Partien bestimmen das Titelmotiv. Vor dunklem Hintergrund treten die unterschiedlichen Formen und Oberflächen deutlich hervor. Das Titelblatt nennt keinen Mineralnamen oder Fundort.

Januar 2026
Calcit aus Cavnic
Helle, blättrige Kristalle überlagern sich zu einer großen, rosettenähnlichen Gruppe. Zarte rosa und bläuliche Schattierungen betonen die Kanten.
Fundort: Cavnic, Rumänien. Sammlung: Müllers Welt der Steine, Elmar Müller, Chemnitz.

Februar 2026
Apatit und Quarz
Blaugrüne, säulenförmige Apatitkristalle stehen zwischen Quarz und einer feinkristallinen Matrix. Die Lichtführung lässt ihre durchscheinenden Flächen und Streifungen hervortreten.
Fundort: Sauberg, Ehrenfriedersdorf, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland. Sammlung: Tonik Güttler, Eppendorf.

März 2026
Fluorit auf Dolomit
Blaue bis blaugrüne Fluoritwürfel sitzen auf einer hellen Dolomitunterlage. Die großen, glatten Flächen kontrastieren mit der kleinteiligen Struktur des Untergrunds.
Fundort: Shangbao, Leiyang, Hunan, China. Sammlung: Pohl-Ströher Mineralienstiftung – terra mineralia, TU Bergakademie Freiberg.

April 2026
Fluorit auf Quarz
Honiggelbe Fluoritkristalle leuchten zwischen hellen Quarzkristallen. Der dunkle Hintergrund und die Spiegelung unter der Stufe verstärken den Farbkontrast.
Fundort: Sauberg, Ehrenfriedersdorf, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland. Sammlung: Tonik Güttler, Eppendorf.

Mai 2026
Pyromorphit aus China
Dicht gedrängte gelbgrüne Kristalle überziehen die Stufe. Unterschiedliche Wuchsrichtungen und zahlreiche kleine Flächen geben der Oberfläche ihre lebhafte Struktur.
Fundort: Daoping, Gongcheng, Guangxi, China. Sammlung: Pohl-Ströher Mineralienstiftung – terra mineralia, TU Bergakademie Freiberg.

Juni 2026
Siderit auf Bergkristall
Schlanke Bergkristalle ragen in verschiedene Richtungen. Braune Sideritbeläge setzen sich von den hellen, durchscheinenden Kristallkörpern ab.
Fundort: Sauberg, Ehrenfriedersdorf, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland. Sammlung: Tonik Güttler, Eppendorf.

Juli 2026
Cavansit, Stilbit und Heulandit
Kräftig blaue, rundliche Cavansitgruppen sitzen auf einer hellen, leicht pfirsichfarbenen Kristallunterlage. Die Aufnahme zeigt den deutlichen Gegensatz zwischen den blauen Kristallbüscheln und ihrer Umgebung.
Fundort: Wagholi, Pune, Maharashtra, Indien. Sammlung: Pohl-Ströher Mineralienstiftung – terra mineralia, TU Bergakademie Freiberg.

August 2026
Fluorit vom Sauberg
Orangefarbene bis rosafarbene Fluoritkristalle ragen aus einer dunkelgrünen Matrix. Glatte Kristallflächen, innere Farbunterschiede und Lichtreflexe prägen das Motiv.
Fundort: Sauberg, Ehrenfriedersdorf, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland. Sammlung: Tonik Güttler, Eppendorf.

September 2026
Apophyllit, Stilbit, Calcit und Quarz
Eine intensiv grüne Kristallgruppe bildet den Mittelpunkt der hellen Stufe. Weiße und rosafarbene Partien rahmen sie ein und lassen ihre Spitzen besonders deutlich hervortreten.
Fundort: Jalgaon, Maharashtra, Indien. Sammlung: Pohl-Ströher Mineralienstiftung – terra mineralia, TU Bergakademie Freiberg.

Oktober 2026
Fluorit, Quarz und Chlorit
Violette Fluoritkristalle verteilen sich zwischen länglichen Quarzkristallen und grünlichen Partien. Das Nebeneinander verschiedener Kristallformen macht die Stufe besonders abwechslungsreich.
Fundort: Sauberg, Ehrenfriedersdorf, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland. Sammlung: Tonik Güttler, Eppendorf.

November 2026
Markasit aus Dalnegorsk
Eine kantige Kristallgruppe zeigt einen feinkörnigen metallischen Glanz. Goldene, bronzefarbene und stellenweise bunt schimmernde Reflexe beleben die dunklen Oberflächen.
Fundort: Dalnegorsk, Russland. Sammlung: Müllers Welt der Steine, Elmar Müller, Chemnitz.

Dezember 2026
Stephanit, gediegenes Arsen und Proustit
Dunkle, metallisch glänzende Kristalle sitzen auf einer grauen, fein strukturierten Stufe. Die Aufnahme hebt ihre scharfen Kanten und spiegelnden Flächen hervor.
Fundort: Sauberg, Ehrenfriedersdorf, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland. Sammlung: Tonik Güttler, Eppendorf.
JAHRGANG 2025
Mundus Mineralis 2025
Aus dem Bildarchiv zeigen wir das Titelblatt sowie die Monatsblätter Februar, März, Juni, Juli, November und Dezember. Weitere Blätter können diesen Jahrgang später vervollständigen.

Titelblatt 2025
Goldgelbe Formen vor dunklem Grund
Das Titelmotiv zeigt zahlreiche goldgelbe bis orangefarbene, gebogene und längliche Formen auf einer braunen Matrix. Mineralname und Fundort sind auf dem Titelblatt nicht angegeben.

Februar 2025
Baryt aus Pöhla
Durchscheinende, honiggelbe Barytkristalle wachsen auf einer hellen bis rosafarbenen Unterlage. Deutlich begrenzte Flächen und Lichtreflexe geben der Kristallgruppe Tiefe.
Fundort: Pöhla, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland.

März 2025
Stibiconit pseudomorph nach Antimonit
Lange, goldbraune Kristallformen ragen büschelförmig auf. Die längs gestreiften Oberflächen und die unterschiedlichen Richtungen der Kristalle bestimmen das Bild.
Fundort: Xikuangshan (Lengshuijiang), Hunan, China. Sammlung: Pohl-Ströher Mineralienstiftung – terra mineralia, TU Bergakademie Freiberg.

Juni 2025
Prasem aus Griechenland
Zahlreiche grüne, längliche Kristalle bedecken die helle Matrix. Ihre unterschiedlich geneigten Spitzen bilden eine dicht besetzte, unregelmäßige Oberfläche.
Fundort: Serifos, Kykladen, südliche Ägäis, Griechenland. Sammlung: Müllers Welt der Steine, Elmar Müller, Chemnitz.

Juli 2025
Coelestin aus Madagaskar
Ein großer, durchscheinender blauer Kristall dominiert die Stufe. Kleinere, nahezu farblose Kristalle umgeben seinen Fuß und bilden einen hellen Kontrast.
Fundort: Majunga, Madagaskar. Sammlung: Müllers Welt der Steine, Elmar Müller, Chemnitz.

November 2025
Realgar auf Quarz
Leuchtend rote und orangefarbene Realgarkristalle sitzen zwischen hellen Quarzkristallen. Ihre glatten Flächen und warmen Farbtöne stehen im Mittelpunkt der Aufnahme.
Fundort: Russland. Sammlung: Müllers Welt der Steine, Elmar Müller, Chemnitz.

Dezember 2025
Apatit aus Ehrenfriedersdorf
Kräftig blaue Apatitkristalle sitzen in einer weißen und grünlichbraunen Matrix. Die Nahaufnahme zeigt klare Kristallkanten und feine Streifungen.
Fundort: Sauberg, Ehrenfriedersdorf, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland.
Ein Archiv, das mit jedem Jahrgang wächst
Hier entsteht eine fortlaufende Übersicht der Mundus-Mineralis-Kalender. Neue Ausgaben erhalten ihren Platz am Anfang der Jahrgangsfolge. Ältere Ausgaben werden darunter in absteigender Reihenfolge ergänzt – jeweils mit ihren Kalenderblättern und den Angaben zu Mineralien, Fundorten und Sammlungen. Aktuell sind 28 Abbildungen aus den Jahrgängen 2027, 2026 und 2025 verfügbar.
Häufige Fragen zu Mundus Mineralis
Seit wann gibt es die Kalenderreihe?
Ihre Wurzeln liegen in den Terra-Mineralia-Kalendern ab 2013. Der Titel Mundus Mineralis ist für den Jahrgang 2015 belegt.
Was ist das Besondere an den Aufnahmen?
Die großformatige Darstellung hebt Farben, Kristallflächen und feine Strukturen hervor. Auf den hier gezeigten Monatsblättern ergänzen Mineralnamen, Fundorte und Sammlungsangaben die Fotografien.
Sind bereits alle Jahrgänge und Monatsblätter zu sehen?
Das Archiv wird schrittweise aufgebaut. Zu sehen sind acht Abbildungen aus 2027 (Titel und Juni bis Dezember), der vollständige Jahrgang 2026 mit 13 Abbildungen sowie sieben Abbildungen aus 2025 (Titel und sechs Monatsblätter). Fehlende Blätter und weitere ältere Jahrgänge werden ergänzt.
Quellen und Bildnachweise: Kalenderabbildungen: Mundus Mineralis 2025, 2026 und 2027, PhillisVerlag; vorhandenes Bildarchiv von Bergbaukalender.de. Mineralnamen, Fundorte und Sammlungen nach den Beschriftungen der gezeigten Monatsblätter. Geschichte und Ausstattung nach den Verlagsangaben zum Jahrgang 2015 und der Kalenderübersicht des PhillisVerlags. Die Bildbeschreibungen erläutern die sichtbaren Merkmale der gelieferten Motive.